Slovenia_Tag_7_Ljubljana->Heimat

Ganz war Ljubljana noch nicht abgehakt. Ein alternatives Kulturzentrum im Nordosten der Stadt wollte noch bestaunt werden. Vielfältige Graffities, verspielte Fliesenmosaike und Kunstobjekte aller Art aus Alltagsgegenständen und Schrott luden ein erkundet zu werden.Doch viel Zeit blieb nicht, da noch eine lange lange Heimreise vor uns stand. Also schnell noch die letzten Fressalien für die Fahrt und ein paar Souvenirs eingesackt. (bučno oila – ein den aussagen nach sehr leckeres kürbiskernöl für das slowenien berühmt ist)

Sie standen auf nackt
Sie standen auf nackt
10 leere Flaschen Lasko können schnell 10 Mollis sein
10 leere Flaschen Lasko können schnell 10 Mollis sein
Nach 3 Flaschen Lasko
Nach 3 Flaschen Lasko
Blick nach nem AgaDöner
Blick nach nem AgaDöner

Immer noch von den Tunnelpreisen in Österreich geschockt, suchten wir nach Alternativerouten abseits der Autobahn. Vom Reiseführer wurde der Katschenbergpass erwähnt, den wir dann auch ansteuerten. 18%ige Steigungen und Gefälle ließen nicht nur die Bremsen und die Kupplung stöhnen, sondern auch sämtliche Insassen. Schnell wurde die Entscheidung verflucht nicht die Tunnelmaut bezahlt zu haben.

Nicht enden wollende Abfahrten schier unüberwindliche Anstiege zehrten an aller Nervenkostüm und ich glaube selten zuvor waren wir so froh wieder auf den gewohnten Straßen zu sein.

Spitzenrodelbahn gefunden
Spitzenrodelbahn gefunden

Eine Empfehlung an alle, die diese Strecke überwinden wollen: nehmt die Maut in Kauf, denn die Landschaft ist zwar wunderschön, aber das Genießen fällt sehr schwer wenn man ständig in Sorge über die Sicherheit und die Unversehrtheit des eigenen Autos ist.

komisches Aquarium
komisches Aquarium

Dass wir wieder in heimischen Gefilden sind spürten wir spätestens am ersten Rasthof. Das Wetter war scheiße, (kalt, nass, grau) das Personal an der Tankstelle miesepetrig, das Rasthofklo räudig und eine Trachtengruppe leierte im unverständlichsten bayerisch grantelnd an uns vorbei, klischeeerfüllend mit Wurschtsemmel und Brezn. Ein Traum für jeden US-tourist.

Ach ja, natürlich erwartete uns auch das scheinbar urdeutscheste schlechthin- STAU. Ohne geht’s nicht. Außerdem ist Tobi eingefallen, dass wir uns bis dahin noch gar nicht wirklich verfahren hatten, also kurzerhand vor München in Richtung Innsbruck abgebogen und eine Abfahrt in die falsche Richtung gerollt.

Ein Kuchen, 12 Werschchen, 10 Brötchen, eine Prinzenrolle, vier Kaffee und diverse Chipstüten später lag uns die A72 für eine Solofahrt zu Füßen.

Was bleibt? Zu viel um es in ein paar Sätze zu fassen, aber in jedem Fall eine schöne Zeit mit vielen Eindrücken.

Es folgen in den nächsten Tagen und Wochen noch ein paar Fotos und vereinzelte Videos mit Eindrücken unserer Kroatienreise. Vielen Dank an alle Leser, ich hoffe es hat Euch gefallen. Wenn Ihr Fragen habt, zögert nicht diese in den Kommentaren oder direkt an mich zu stellen.

Viele Grüße von Sarah, Tobi, André und mir.

nicht die Grisworlds
nicht die Grisworlds
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