Horvatia_Tag_3_Opatija

Heute ging es nach Opatija. Was als Gammeltag geplant war, entpuppte sich schnell als kraftraubende Wanderschaft. Getrieben von dem Wunsch die legendäre Sackbrasse zu probieren, begaben wir uns auf die Suche nach einem örtlichen Fischhändler.
Dabei durchstriffen wir die Hafenstadt und ihre Parks, das alte Adriabad, welches bereits etwas in die Jahre gekommen ist aber immer noch einen gewissen Charme hat.

3 weiße Tauben (guruguruguru)
3 weiße Tauben (guruguruguru)

Und hier etwas wovon man sich in Deutschland ruhig mal ’ne Scheibe abschneiden könnte, fast überall an den Hotspots gibt es freies Wlan.

In Volosko, so wurde uns von verschiedensten Seiten berichtet kriegen wir frischen Fisch, da es sich hier um einen ehemaligen Fischerort handelt und auch heute noch täglich der frische Fang an Land geht. Wir machten uns auf einen langen langen Weg eine Art Fischmarkt zu finden, an der gesamten Küste entlang bis wir wieder in Opatija waren, um dort festzustellen, dass wir eigentlich schon richtig waren bevor wir losgingen.
In der Rybarnitca einer kleinen Buchte mit noch kleinerer Fischauslage wähnten wir uns am Ziel und suchten uns bereits aus was wir später auf den Grill und von da aus in unsere Mägen hauen wollten.
Da hatten wir aber die Rechnung ohne die Chefin gemacht. Denn die hatte gar kein Interesse uns ihren Fang zu überlassen. Frischen Fisch verkaufe sie nur bis 13 Uhr und das hatten wir längst hinter uns. Aber immerhin verriet uns das Mütterchen wo die Markthalle ist und bis wann man dort auch was bekommt. Also verschoben wir die Fischsession kurzerhand auf den nächsten Tag und machten uns auf dem Weg zum Campingplatz.

Von unserem Gammeltag war jetzt nicht mehr ganz so viel übrig trotzdem galt es die verblieben Zeit mit Aktivität bzw. Inaktivität zu füllen. Sarah schmökerte, Tobi und ich probierten die Angel aus die wir von Jonas geschenkt bekommen hatte und André nahm sich seine neuerworbene Luftmatratze zur Brust. (im wahrsten sinne des wortes da diese ihn aufgrund mangelnder stablität nicht trug und er eine rolle nach der andere durchs wasser drehte)
Die Fischfangerfolge wollten sich trotz verschiedenster Köderarten (schnecken, wasserpocken, toastbrot, gurke) nicht so recht einstellen. Erst später, als ich Platz und Köder (muscheln) gewechselt hatte fing ich nach beherztem Kampf eine wahren Prachtburschen. Arrrwhh!

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Am Abend verschlug es uns noch ins SKALA der kleinen Kneipe hier direkt am Platz. Nachdem der Griff in die Schnapskiste beim ersten Mal eher nicht so glücklich war, (medica ist ein honiglikeur aber der name ist programm) war die Runde die dann auf’s Haus ging schon deutlich besser – Borovnička. (ein likeur aus heidelbeeren mit ganzen früchten drin)

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2 Kommentare

  1. Das mit dem WLAN ist uns in Irland auch das ein oder andere Mal aufgefallen. In diesen Momenten wird einem Wieder bewusst, dass Internet in Deutschland noch immer Neuland ist.

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