Samstag 16.7.2011

Samstag 16.7.2011

Heute soll der erste Tag sein an dem wir es mal ruhiger angehen lassen, soll heißen wir stehen später auf und fahren zwar wieder nach München rein, aber dieses Mal nur um uns den Olympiapark anzuschauen und danach auf den Wiesen im englischen Garten zu entspannen. Aufgrund des späten Erwachens verzögert sich alles, also Abreise Ankunft in der Stadt usw.. Im Olympiapark ist gerade DTM deshalb kommen wir auch nicht allzu nah an die ehemalige Spielstätte des FC Bayern heran und müssen daher einen riesigen Umweg in Kauf nehmen um wenigstens die ehemalige Erfolgsstätte von Mark Spitz in Augenschein zu nehmen. Wo früher Weltrekorde geschwommen wurden, tummeln sich heute feiste Kinder auf den Sprungbrettern um ihre von Fastfood skizzierten Körper mit möglichst vielen Drehungen und Schrauben per Bauchklatscher ins gut gechlorte Nass zu schmettern. Der Olympiapark bietet einem jede Menge Möglichkeiten die Zeit zu vertreiben und aktuell ist auch noch „Tollwood“ unweit vom Gelände. Dort trifft man neben einem Haufen Hippies und den tolerantesten Menschen der  Welt (es sei denn es geht um die atomkraft oder wurscht auf der schnitte) auch Orthonormalbürger die sich handgeschmiedete Lederarmbänder für viel zu viel Kohle andrehen lassen, weil es ja handgemacht und so super individuell ist. Es stinkt auch, wie auf solchen Happenings üblich, an jeder Ecke nach den gleichen Räucherstäbchen und seinen Magen kann man bei Vorhandensein des genügenden Kleingeldes auch mit allerlei „Köstlichkeiten“ aus der ganzen Welt malträtieren. Von wegen Fair Trade. Wo sind bitte 6,90€ für ne ganz profane Currywurst denn fair? Im englischen Garten angekommen, nehmen wir uns gefühlt die erste tatsächliche Auszeit dieser Reise. Bereits in Calw haben wir uns dazu entschieden das Ganze nicht mehr Urlaub zu nennen, denn Erholung bleibt uns nicht wirklich viel. Wir liegen in einer der größten innerstädtischen Gartenanlagen Europas,lassen alles um uns herum wirken und  die Gedanken schweifen. Ein Spaziergang mit zwischenzeitlichem Fußbad im Schwabinger Bach sind Erholung für Körper und Geist. Natürlich gehen wir auch zum Surfhotspot dem Eisbach. Erstaunt über die mutigen Münchner die sich in die kühlen Fluten, welche nicht gerade langsam fließen, stürzen sind wir noch einmal mehr beeindruckt von den furchtlosen Wellenreitern die auf der Eisbachwelle ihren Mann bzw. ihre Frau stehen. Damit lassen wir den Tag ausklingen und ziehen uns erneut in die Dorfidylle der Mooshammerstraße zurück.

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