Sonntag 10.7.2011

Sonntag 10.7.2011

Auch in der Eifel fallen die Temperaturen in der Nacht deutlich und der Schlafsack hat zu tun eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, da auch das Kölsch nach kurzer Zeit die Wirkung der inneren Erwärmung aufgibt. Also schleunigst raus ausm Zelt, das Biwak aufgelöst und die Zahnpasta in das Naturschutzgebiet gespuckt. Der Rover hat die erkalteten Füße ruckzuck wieder auf ein Wärmeniveau gebracht in dem enzymatische Reaktionen ablaufen können und bringt den gesamten Körper sowie unsere Sachen auf der Autobahn nun in Richtung Koblenz. Da das unser einziger Zwischenhalt für heute sein soll, lassen wir uns Zeit. Das P+R System der Stadt die aktuell die BUGA (blumen und geriatrische austellung glaub ich) ausrichtet ist absolut fürn Fuß da am Tag des Herrn die Busfahrer eher den Italienmodus eingeschaltet haben und nur alle dreiviertel Stunde mit ihrem Gefährt vorbei schauen und das auch nur wenn sie gerade mal wach sind. Also rein ins beschauliche Ville de Coblenz wie die Franzmänner das Örtchen nannten in dem Rhein und Mosel zueinander finden. Da mussten erst die Preußen wieder kommen und mal klar sagen wo der nationale Hammer hängt. Seitdem ist es das Deutsche Eck und dass das auch ja keiner vergisst hat man Wilhelm I. aufn riesigen Gaul gesetzt das Ganze nachgeformt und auf nen noch größeren Sockel verpflanzt. Trotzdem gefühlt alle Seniorenheim der Republik in auf Busse verteilt wurden um sie zu den unzähligen Blumenarrangements zu karren, ist’s in Koblenz angenehmer als noch den Tag zu vor in Bonn. (phillip du hast alles richtig gemacht) Daher lassen wir uns auch zu so einer abgefahrenen Sightseeingtour in so einem Hybrid aus Minibus und Freizeitparkbahn hinreißen. Der Text den man hier vom Band hört enthält sicher weniger interessante Fakten als die Kurzbeschreibung bei Wikipedia dafür ist die englische Übersetzung umso amüsanter, da sie mit einem formidablen englischen Akzent wiedergegeben wird der einen an den Originalsprecher von Klaus aus Family Guy erinnert. Ach und eine weitere großartige Sache ist, dass ich die Leute hier staatsmännisch begrüßen kann und sie meine Grüße ehrerbietend erwidern. Mit Koblenz lassen wir nun die sechste Stadt auf unserer Fahrt hinter uns und fahren zur Verwandschaft von Sarah, bei denen wir bereits vorher um Asyl baten. Dort werden wir herzlich willkommen geheißen und genießen einen gemütlichen Abend im beschaulichen Ort Waghäusl in der Nähe von Mannheim. Die Nacht wird dann auch vergleichsweise luxuriös in einem richtigen Bett mit richtigem Bettzeug und Dusche und Strom und und und.

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